Der Stand der Technik erlaubt uns, zwei verschiedene Raumheizungsarten zu unterscheiden. Heizen durch Konvektionswärme ensteht durch kurzwellige Strahlung (zum Beispiel Zentralheizung und Fußbodenheizung). Diese Heizungsart erwärmt die Raumluft ständig und wälzt die Luft laufend um. Dadurch sind Viren, Staub, kleine Schmutzteilchen und Bakterien immer in Bewegung, werden herumgewirbelt und eingeatmet.
Die Folgen sind Erkrankungen der Atemwege, Infektionen, Halskratzen. Die Konvektionswärme wirkt ungleichmäßig auf den menschlichen Körper ein: durch störende Thermik, unkontrollierbare Zirkulation und ungünstige Wärmeschichtung sind die Füße kalt, der Kopf aber warm.
Heizen durch Strahlungswärme entsteht durch langwellige Strahlung (zum Beispiel Grundkachelofen und Naturstein). Die Wärme bei der Strahlungsheizung wird in Form von langwelligen Strahlen gleichmäßig an die Umgebung abgegeben. Wie bei den Sonnenstrahlen werden Menschen, Gegenstände, Wände, Decke und Boden direkt erwärmt. Ein angenehmes und gesundes Raumklima entsteht deshalb, weil die Umwälzung der Luft größtenteils entfällt.
In strahlungsbeheizten Räumen kann die Raumtemperatur bis 3°C unter der von luftbeheizten liegen - Wärmeempfinden und Behaglichkeitsgrad bleiben trotzdem gleich. Strahlungswärme umhüllt den Körper gleichmäßig, großflächig und angenehm.
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